Social Media ohne Stress und mit viel mehr Effizienz geht - hier sind ein paar Tipps, wie's klappt.

Social Media nutzen: Effizient und ohne Stress

Für Alle, die „nur mal kurz“ was auf Instagram schauen und dann eineinhalb Stunden Videos von Baby-Kätzchen anschauen.

Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram gefragt, ob euch meine Learnings in Bezug auf Social Media interessieren würden. 2019 habe ich nämlich mit dem #greendiary meine persönliche Challenge gestartet, übers Jahr verteilt 100 Bilder rund um Nachhaltigkeit zu posten. Liest sich einfach, war für mich teilweise aber eine ganz schön nervige Angelegenheit. Das Gute: Ich habe nicht nur die Challenge geschafft, sondern auch ein paar Tipps gesammelt, wie Instagram & Co (wieder) Inspirations-Quellen und nicht auslaugende Zeitfresser werden. Spoiler: Auf die Baby-Katzen-Videos (*or insert other procrastination video title here*) müsst ihr dafür nicht mal verzichten!

Unterwegs sein Social Media: Total effizient und ganz ohne Stress

1. Ziel setzen

Bevor du auf den Instagram- / Pinterest- / Facebook-Button klickst: Was genau ist dein Ziel? Willst du dich von Einrichtungs-Tipps inspirieren lassen? Suchst du neue Rezepte? Interessiert dich ein bestimmter Blogger bzw. Post? Oder willst du dich einfach ein bisschen berieseln lassen? Alles ist erlaubt, aber du solltest deinen Fokus davor definieren, damit du auch erreichst, was du dir vorgenommen hast. Im worst case scrollst du dich nämlich zu Tode und bis hinterher frustriert, weil du die Zeit nicht effizient genutzt hast.

2. Definiere einen Zeitrahmen für Social Media

Wo wir auch schon beim Thema sind, denn keiner von uns will wahrscheinlich den ganzen Abend am Handy verbringen: Setze dir Grenzen beziehungsweise einen Timer und wenn der klingelt, legst du das Handy weg. Ist der Zeitrahmen begrenzt, nutzt du Facebook, Pinterest und Co viel produktiver – versprochen. Auch, wenn du mit deinem Account eine Reichweite aufbauen und deshalb Kommentare beantworten bzw. mit der Community in Kontakt sein willst: Ein Zeitrahmen macht auch für dich Sinn, denn ständig auf den sozialen Netzwerken zu sein laugt aus und ist unnötiger Stress. Einen sehr guten Hinweis dazu habe ich übrigens in meinem „Ein guter Plan 2019“ gefunden:

„Deine Energie für fokussiertes Aufnehmen von Informationen ist stark beschränkt – mehr als du vielleicht denkst. Überlege deswegen gut, wem du deine Aufmerksamkeit schenkst. Jeder Klick auf eine Website und jede Story auf Instagram reduzieren deine Fähigkeit, dich um Wichtigeres zu kümmern. Betrachte diese kleinen Ablenkungen also nicht als Nebensächlichkeiten oder reine Entspannung. Menschen können am Tag nur eine begrenzte Anzahl visueller Eindrücke effektiv verarbeiten. Teile sie dir gut ein.“

Enough said, oder?

3. Effizient Content planen

Was ich in meinem Beruf täglich mache, habe ich auf meinen persönlichen Social-Media-Kanälen erst so wirklich im letzten Jahr gestartet – und dann auch mehr oder weniger stringent durchgezogen: Content planen und dadurch dann auch effizient auf Social Media unterwegs zu sein. Davor habe ich mich nämlich von Post zu Post gehangelt, mir kurz davor den Kopf über ein Thema zerbrochen und dann meine Bibliothek mit ihren 5.000 Bildern nach einem halbwegs passenden Bild durchsucht. Viel besser und entspannter, falls ihr auch regelmäßig posten wollt: Nehmt euch zum Beispiel am Sonntagabend eine halbe Stunde Zeit und plant die nächste(n zwei) Wochen vor. Vielleicht könnt ihr ein Thema nochmal aufgreifen? Oder ihr habt ihr schon eine Themen-Serie, die euch das Planen einfacher macht? Zum Thema Bilder: Mit der App UNUM kann man seine geplanten Bilder anordnen und schon mal schauen, ob sie zusammen gut aussehen. Spart einiges an Stress!

4. Einfach machen!

„Soll ich das jetzt so schreiben? Oder ist es so besser? Und zu 100% passt das Bild nicht in den Feed, oder?“ Dieser Tipp geht an Alle und vor allem an die „Content Creators“: Egal, ob du Wortakrobat/in, Lichtverhältnis-Experte/in und bzw. oder perfektionistisch bist und außerdem unsicher, ob du einen Beitrag posten sollst oder nicht: Einfach machen. 1% deiner Follower findet den Post eventuell (!) blöd, 49% finden deinen Beitrag hilfreich und cool und 50% bekommen ihn dank seltsamer Algorithmen eh nicht angezeigt. Übrigens: Am besten ist natürlich schon, wenn ein Post einen gewissen Mehrwert bietet, also Informationen liefert, die Leser mit einer Frage zum Kommentieren animiert oder ihnen einfach ein gutes Gefühl gibt.

5. Off-Zeit einplanen

Wieviel Zeit wir alle mittlerweile am Handy oder in bestimmten Apps hängen, ist uns teilweise (glaube ich) gar nicht mehr so bewusst. Mein Tipp: An einem Tag in der Woche Instagram (oder einen anderen Zeitfresser eurer Wahl) löschen. Ihr werdet erstaunt sein, wieviel mehr Zeit ihr gefühlt habt und wie bewusst ihr diese auch wahr nehmt. Außerdem habe ich mein Handy so eingestellt, dass ich ab 22 Uhr keine Benachrichtigungen mehr erhalte – hach, herrlich, was für eine Ruhe!

Falls euch der Beitrag geholfen hat, schreibt es mir gern in die Kommentare. Und wenn ich etwas vergessen habe, will ich das natürlich auch sehr gern wissen! In diesem Sinne: Habt eine großartig fokussierte Zeit online oder eine ganze entspannte offline. Und ein Dankeschön geht noch an Selina, die dieses Bild vor knapp zwei Jahren gemacht hat und das jetzt perfekt passt.

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