5 nachhaltige Trinkflaschen - der Vergleich

5 nachhaltige Trinkflaschen: Der Vergleich

Denn wir sind uns alle einig: Einweg-Flaschen und selbst Pfandflaschen aus Plastik braucht kein Mensch mehr.Mittlerweile gibt es so viele nachhaltige Trinkflaschen aus Edelstahl und Glas, dass kein Wunsch offen bleibt. Fancy Designs, eigene Gravur, Limited Editions – you name it. Hier kommt mein Vergleich von fünf gängigen Marken, deren Flaschen übrigens alle BPA-frei sind.

Nachhaltige Trinkflaschen: Der Vergleich

1. 24Botttles

Die Edelstahlflaschen von 24Bottles enthalten kein Aluminium und lassen dank ihrer unzähligen Farben jedes Designer-Herz höher schlagen. Die normalen Flaschen kommen in den Größen 250, 500 und 1000 ml, die isolierten in 330, 500 und 850 ml. Und was hat es mit dem Schriftzug „-0,08“ auf sich? Bei jedem Auffüllen eurer Trinkflasche vermeidet ihr 0,08kg CO2, die bei der Herstellung einer 0,5l-Plastikflasche entstehen. Die Flaschen werden in China hergestellt, die Bedingungen sind mit den Standards ISO 9001, ISO 14001 und OSHAS 18001 zertifiziert.
Preis: ab 14,90€
Was ich mag:
– sehr leicht und handlich
– einfach erhältlich (zum Beispiel beim großen Internet-Giganten, der mit A…beginnt)
– leicht zu reinigen dank abgerundeter Formen
– viele Farben und Designs
– Trinköffnung hat eine angenehme Größe

Was ich nicht mag:
– Herstellungsbedinungen nicht transparent genug – oder sagen euch all die Zertifizierungen etwas?
– nicht für kohlesäure-haltige Getränke geeignet

2. Klean Kanteen

Klean Kanteen stellt nicht nur Trinkflaschen her, sondern auch Becher, Food Container und Trinkhalme. Praktisch: Es gibt unterschiedliche Deckel, die zum Beispiel eine Thermos-Flasche zum Kaffee-Becher umfunktionieren. Außerdem gibt es spezielle Flaschen für Kinder und Babies. Ich habe die Klean Kanteen Reflect, die ganz ohne Plastik auskommt und nur aus Edelmetall und Bambus besteht. Klean Kanteen ist Mitglied bei „1% for the Planet“ und spendet 1% seines Umsatzes and wohltätige Organisationen.
Preis: ab 24,95€

Was ich mag:
– schlichtes und cleanes Design
– sehr große Auswahl an Größen und Produkten
– praktischer Henkel (z.B. bei der Reflect-Reihe)
– nützliches Zubehör

Was ich nicht mag:
– die Größe der Trinköffnung ist mir zu groß: einmal zu schnell getrunken und die Hälfte des Getränks ist auf meinem T-Shirt
– der Preis ist etwas höher als bei den anderen Flaschen – für mich kein Problem, kann aber für manche ein Ausschluss-Kriterium sein

3. Dopper

Die cleanen und sehr schicken Dopper-Flaschen sind Flasche und Becher in Einem. Das Unterteil der Flasche besteht entweder aus Plastik, Edelstahl oder neuerdings auch Glas, kommt in Limited Editions und kann individualisiert werden. Die kleinsten Flaschen fassen 350 ml, die größten 1000 ml und auch bei Dopper kann man wählen, ob man eine „normale“ oder eine isolierte Flasche möchte, die Getränke bis zu neun Stunden warm hält. Dopper stellt in den Niederlanden und einige Flaschen „verantwortungsbewusst in China“ her. Das Unternehmen fördert außerdem Trinkwasser-Projekte in Asien und Afrika und setzt sich stark für Bildung ein.

Preis: ab 12,50€

Was meine Schwester mag (sie ist nämlich diejenige, die eine besitzt):
– leicht und handlich
– clean und schick
– den praktischen Deckel aka Becher

Was meine Schwester nicht mag:
– die Schmutzanfälligkeit des weißen oberen Teils

4. Carry Bottles

Kommen wir zu unseren Freunden aus Glas. Die Carry Bottles haben alle ein Fassungsvermögen von 700 ml – die Flasche selbst besteht aus dickem Glas, der Deckel aus Holzfasern und Polyprobylen. Dank einer Gummischeibe ist die Carry Bottle auslaufsicher und hat auch mit Kohlensäure kein Problem. Die Flaschen (inklusive der Materialien) werden in Niedersachsen hergestellt. Und für alle, die kein Fan von Knallfarben und übertriebenen Designs sind: Schaut euch die schönen, schlichten Muster an!

Preis: 29,90€

Was ich mag:
– made in Germany und keine langen Transport-Wege
– Kohlensäure, Spülmaschine? Kein Problem!

Was ich nicht mag:
– das Gewicht und die Zerbrechlichkeit, die Glas nun mal mit sich bringt

5. Soul Bottles

Last, but not least: Soul Bottles, die neuerdings nicht nur Glas-, sondern auch Edelstahl-Flaschen im Sortiment haben. Die Flaschen bestehen aus 3 bzw. 4 Materialien: Glas, Edelstahl (für den Bügel), Naturkautschuk und Keramik für den Deckel und sie sind in zwei Größen erhältlich: 600 ml und 1000 ml. Pro gekaufter Flasche geht 1€ an die NGO „Viva con Agua“, die sich für das Recht auf menschenwürdigen Trinkwasserzugang einsetzt.

Was ich mag:
– das Design – das sind keine Muster, sondern Kunstwerke!
– endlich auch in Edelstahl-Version
– die unglaublich transparente Erklärung zur Herstellung der Flaschen
– die Einfachheit des Materials

Was ich nicht mag:
– …dass ich noch keine testen konnte

Fazit

Bis jetzt liegen für mich die 24Bottles vorn. Ich liebe die Form, das Gewicht, die Handlichkeit, die vielen Farben. ABER: Der Verweis auf irgendwelche Standards und Zertifizierungen in Sachen Nachhaltigkeit und Herstellungsbedingungen stellt mich überhaupt nicht zufrieden. Deswegen werde ich versuchen, ganz bald mal die Soul Bottle in der Edelstahl-Variante live zu begutachten. Vielleicht wird das dann meine nächste große Trinkflaschen-Liebe.

2 comments

  1. Ich habe eine Dopper und mag die sehr gerne. Von 24bottles wollte ich mir ursprünglich eine kaufen, die wollte ich aber nach diesem ganzen Pelzgedöns, bzw. Zusammenarbeit mit Marken, die Tierquälerei unterstützen dann doch nicht finanzieren. Dabei hätten die echt hübsche Flaschen gehabt…
    Liebe Grüße, Anja

    1. Ja, ich kann zu 100% verstehen, wenn man keine Flasche von einer Marke haben will, die mit Woolrich zusammenarbeitet.
      Alles Liebe, Julia

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