Weniger Plastik, mehr Jutebeutel im Alltag!

Neues Jahr, weniger Plastik-Müll – 6 Tipps für den Alltag

Neues Jahr, neues Glück und in diesem Jahr sogar endlich weniger Plastik! Das wäre doch mal ein guter Vorsatz, oder? 
Ich mache mir nie Vorsätze (wirklich null, niente, nada), möchte euch aber fürs neue Jahr ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr Müll vermeiden könnt. Vor allem Plastik, diesen omnipräsenten Müll-Teufel. Seid beruhigt, es kommen jetzt keine Rezepte für selbst gemachtes Deo oder No-Poo-Shampoo. Die Tipps sind perfekt für den Alltag, wirklich schnell umzusetzen und machen die Welt um Einiges grüner.

1.Jutebeutel dabei haben. Immer, wirklich immer!
Es ist eine ganz kleine Sache und bringt schon richtig viel. Steckt einen Jutebeutel in eure Handtasche oder in den Rucksack und verstaut den nächsten Einkauf einfach darin. Ihr spart euch somit nicht nur die Plastiktüte im Supermarkt, sondern könnt auch noch ganz hipster-mäßig den coolen Jutebeutel-Aufdruck zur Schau stellen. Na gut, realistisch gesehen sind es dann eher Werbe-Beutel à la „Geh Blut spenden!“, aber der Umwelt zuliebe sind wir dann eben nicht ganz so eitel.

2. Und wohin mit den Kumquats?
Kumquats sind kleine gelbe und sehr leckere Früchte, die ich hin und wieder kaufe. Weil ich aber auf diese kleinen Obst-Plastik-Beutel verzichte, landen sie wie kleine Murmeln in der Jutebeutel-Versenkung und verheddern sich in den Salat-Blättern. Genau, den kaufe ich nämlich auch lose. Was ich nämlich (noch) nicht habe, aber unheimlich praktisch finde: Kleine, wiederverwendbare Stoffbeutelchen für Obst und Gemüse. Damit könnt ihr diese windigen kleinen Tütchen aus Plastik vermeiden, die man wirklich kein zweites Mal verwenden kann oder will.

3. Coffee To Go. Easy!
Kauft, Leute, kauft – und zwar einen von diesen schicken Kaffeebechern! Von Kahla gibt es ein sehr edles Modell aus Porzellan, der Glasbecher von KeepCup sieht sehr clean aus und von Nespresso habe ich einen guten Allrounder gefunden. Damit könnt ihr euren Kaffee oder Tee wirklich stilvoll transportieren und endlich auf diese schäbigen Papierbecher verzichten. Denn ganz ehrlich: Da zahlt man 4€ für einen Fair Trade Kaffee, muss ihn dann durch so ein ekliges und raues Plastik-Schnäbelchen trinken und weil der Becher innen eklig beschichtet ist, ist auch noch der ganze Geschmack verhunzt. Dann lieber #slowdown bei einer richtigen Tasse Kaffee. Oder eben im mitgebrachten Becher.

4. Sigg Flaschen waren nicht nur in der Grundschule cool. Obwohl – waren die jemals cool?
Wir können darüber streiten, ob Sigg Flaschen cool sind oder nicht. Aber sie sind auf jeden Fall besser für die Umwelt als Plastikflaschen! Die Edelstahl-Dinger wiegen leer fast nix (damit ist dieses Argument schon mal raus!) und es gibt sie in richtig vielen schönen Designs. Meine ist matt-schwarz (and I´m ready for a Sigg-Flaschen-Ästhetik-Battle!), aber es gibt mittlerweile so viele wunderschöne Trinkflaschen für jeden Geschmack. Versucht, im Alltag eine Mehrweg- , oder noch besser, eine langlebigere Flasche aus Edelstahl oder Glas zu verwenden. Es macht wirklich einen großen Unterschied.

5. Wo wir schon bei cool & sexy sind: Brotdosen!
Während meiner Uni-Zeit habe ich selten in der Mensa gegessen und mir noch seltener etwas vom Imbiss geholt. All die belegten Semmeln, Salate und Snacks hatten nämlich drei Nachteile: Sie waren allesamt überteuert, haben geschmeckt wie Hundefutter und waren nicht mal sonderlich gesund. Also habe ich mir mein „Pausenbrot“ einfach selbst mitgenommen, war satt, glücklich und habe nebenbei nicht Unmengen an Müll und Plastik produziert. Brotdosen aus Plastik sind fürs Erste eine sehr gute und pragmatische Wahl. Noch ein bisschen nachhaltiger sind die Edelstahlversionen, Eco Brotbox beispielsweise hat eine sehr große Auswahl. Aber Achtung: Diese Dosen sind nicht immer auslaufsicher.

6. Großpackungen oder der Gummibärchen-Albtraum.
Kennt ihr diese kleinen Gummibärchen-Tütchen in der großen Tüte? Ein absoluter Plastik-Albtraum und meiner Meinung nach komplett unnötig. Steigt doch im Alltag mal auf etwas größere Gebindeeinheiten um. Ihr esst zum Beispiel total gern Nüsse? Dann kauft nicht den kleinen Nuss-Snack für zwischendurch, sondern eben 2,5 kg. Müll erzeugt ihr trotzdem, aber nicht ganz so viel wie bei den minikleinen Verpackungen. In manchen Supermärkten und vor allem in den verpackungsfreien kann man sich sowas wie Reis, Linsen und eben auch Nüsse übrigens mittlerweile in sein mitgebrachtes Gefäß abfüllen.

And that´s it! Easy, oder? Wenn ihr auch nur einen Tipp davon umsetzt, habt ihr schon einen sehr guten und wichtigen Beitrag geleistet. Und damit wünsche ich euch einen wunderbaren Start in ein neues Jahr mit (hoffentlich!) weniger Müll!

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