Basics: Jeans, Pullover, Sneakers

Capsule Wardrobe für Beginner: Focus on your basics!

Ein Blog Post rund ums Thema Basics und mit einem lieben Gruß an meine Mama: Nein, ich gehe nicht zweimal in der Woche auf eine Beerdigung. Ich trage einfach sehr gern schwarz. Und grau. Und weiß.

Spaß beiseite: Eine Freundin hat mich vor ein paar Wochen gefragt, wie man mit einer Capsule Wardrobe startet. Was ist das Wichtigste an einer Capsule Wardrobe? Da habe ich eine ganz klare Meinung: Basics. Weiße Blusen, graue oder dunkelblaue Pullover, schwarze Blazer, Sneakers oder Loafer – and you´re good to go!

Dabei ist es nicht so, dass ich nicht gern Farben trage. Ich habe nur einfach die Erfahrung gemacht, dass all die „Nicht-Farben“, aus denen Basics ja oft bestehen, einfach viel einfacher zu kombinieren, alltags- und reisetauglicher sind. Wer schon mal mit einem riesigen vollgepackten Koffer im Urlaub war und trotzdem nichts anzuziehen hatte, weil irgendwie nichts zusamen gepasst, weiß wovon ich spreche. Been there, done that and I´ll never do it again! Deswegen: Schlichte Schnitte, schlichte Farben und ein Statement-Piece kann man ja immer noch dazu packen.

A propos „kombinieren“: Accessoires und Basics sind beste Freunde! Silber, roségold oder gold; auffällig oder doch schlicht … dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt und machen aus dem Basics – Baukasten endlich ein richtiges Outfit.

Basics sind super für eine Capsule Wardrobe!

Worauf man aber auch und vor allem bei Basics achten sollte? Ich hab mir mal Gedanken dazu gemacht.

5 Tipps beim Basics-Shopping:

  1. Achte auf sehr gute Qualität. Damit fallen diese weißen T-Shirts im 3er-Pack vom großen Schweden für 10€ schon mal raus. Deren Seitennaht ist nämlich nach zweimal Waschen so hässlich verzogen, dass man sie nicht mehr anziehen kann. Diese höhere Qualität hat ihren Preis, aber es lohnt sich – versprochen!
  2. Keine Kompromisse bei der Form. Die Schulternaht hängt etwas über? Das Oberteil ist zu kurz? Die Jeans sitzt jetzt schon zu locker? Schon ganz gut, aber alles eben so 90%? Dann kauf es nicht, du wirst es höchstwahrscheinlich nicht anziehen. Alle Basics, die ich seit meiner Umstellung auf einen minimalistischeren Kleiderschrank gekauft habe, sitzen oder fallen richtig. Ich bin von jedem Teil 100% überzeugt und ziehe es deshalb auch immer wieder gern an.
  3. Stoffe, Stoffe, Stoffe – denn da gibt´s noch mehr als Baumwolle! Fancy Muster oder bunte Farben sind raus – dafür kann der jeweilige Stoff mit seiner eigenen Struktur jetzt so richtig hervor kommen. Schurwolle oder Kaschmir (am besten pre-loved oder fair produziert!) sind vor allem im Winter eine gute Wahl. Ich meine, was geht über einen schwarzen Kaschmir-Pullover? Nicht viel, oder? Auch im Sommer gibt´s tolle Stoffe, die durch ihre Struktur dem Basic-Teil ihr „Basic-Haftes“ ganz schnell nehmen: Seide, Leinen oder Tencel beispielsweise.
  4. Fair produzierte Kleidung kaufen. Für mich selbstverständlich, aber ich will es trotzdem nochmal erwähnen. Die drei oben genannten Punkte habe ich oft bei Marken gefunden, die sich auf gute Qualität und Langlebigkeit von ihrer Kleidung konzentrieren. Doppelt schön ist es dann, wenn die Teile auch noch fair produziert wurden!
  5. Den Spaß nicht verlieren. Eine Garderobe, die nur aus einfarbigen Basics besteht, ist ein Kann. Aber kein Muss! Wenn man im Eifer des Shopping-Gefechts dann eben dochmal was kauft, was eben nicht fair produziert, nur so eine 80%-ige Lösung ist und auch noch in kreischenden Farben daher kommt, dann ist es eben so. Gut, wenn ihr dann schon einen Kleiderschrank voller fair produzierter Basics habt. Dann könnt ihr nämlich gut kombinieren 🙂

Bei Hessnatur und Armedangels finde ich jedes Mal wieder tolle Basics!

Was übrigens auf den Bildern zu sehen ist? Na, ein paar meiner Lieblingsbasics, die mir schon einige von diesen ratlosen „Was zieh´ ich an?“ – Momenten am Morgen erspart haben!
Jeans: Armedangels und Nudie | Pullover und Sweatshirt: Hessnatur | Schuhe: Veja (alles nachhaltig und/oder fair produziert)

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