Tipps, Tricks und ein Update rund ums Ausmisten

Vor dem Ausmisten: „Eigentlich habe ich gar nicht SO viel Zeug.“ Nach dem Ausmisten: „Oh mein Gott, wann habe ich das denn alles gekauft und angehäuft?“ – Ich, ständig. Mein Projekt „Ausmisten“ is still going strong und für Euch habe ich ein kurzes Update verfasst.

Was miste ich aus?
Hauptsächlich Bücher, Kleidung und Schminke. Papierkram habe ich gottseidank nicht allzu viel und auch von Nippes und Deko-Krimskrams habe ich mich immer schon fern gehalten. Vielleicht sogar in weiser Vorraussicht? In diesem Blog Post geht es besonders um meinen Beauty-Kram, weil ich in letzter Zeit viel davon aussortiert habe (wie man auf dem Bild sieht, höhö!).

Wann miste ich aus?
Wann immer ich die Zeit und Muse dafür habe, aber meistens beschäftige ich mich damit 15 bis allerhöchstens 30 Minuten. So bleibt bei mir der Spaß und die Motivation (naja, wie motiviert man bei sowas eben auch sein kann…) erhalten und das Projekt fühlt sich nicht an wie eine nervige, nicht enden wollende Zeitverschwendung.

Was habe ich in letzter Zeit aussortiert?
Zuerst ging es den Lippenstiften nochmal an den Kragen. Ich hatte nämlich schon mal ein paar Exemplare ausgemistet, aber jetzt kamen auch rigoros Lippenstifte von MAC oder Rimmel weg. Die sind qualitativ nämlich super, aber eben auch nur unnötiger Ballast, wenn ich sie nicht trage. Glücklicherweise habe ich mittlerweile die Phase mit den Ausreden à la  „Könnte ich ja noch tragen. Irgendwann mal!“  hinter mir gelassen.
Außerdem: Rouge, besonders rosa-farbenes. Rosa Rouge an Anderen: Finde ich total schön! Rosa Rouge an mir: Fürchterlich. Also habe ich mich von Farben, die ich einfach nicht an mir mag, verabschiedet. Und vor allem wieder eine wichtige Lektion gelernt: Ich kaufe mir auch kein rosa Rouge mehr! Nur, weil es an meinen Freundinnen gut aussieht, heißt das nicht, … Ihr wisst, wovon ich spreche!
Drittens: Pinsel. Eigentlich stört es mich nicht, ob ich einen Pinsel mehr oder weniger habe. Aber wenn dieser fancy Fächer-Pinsel aus einem Set kümmerlich verstaubt und fünf Lidschatten-Pinsel sich nur marginal voneinander unterscheiden (und dann auch kümmerlich verstauben – you got it!), braucht man sie dann wirklich? Nein, also: Weg damit.
Zu guter Letzt noch eine Kategorie, von der wir ALLE (nicht nur die Beauty-Liebhaber unter uns) ein Lied singen können: Kopflose Spontankäufe. Haben sich der Highlighter und der Bronzer zu je 5€, die ich kurz vor Ladenschluss im schummrig-unnatürlichen Drogerie-Licht auf meinem Handrücken getestet habe, gelohnt? Haben sie sich sogar zu einem heiligen Gral gemausert? Guess what: Nein! Ich habe mit den Teilen geglitzert wie eine Disco-Kugel aus dem 1€-Laden und damit nicht nur diesen Produkten, sondern auch Beauty-Spontan-Käufen abgeschworen. „Das hättest du aber echt wissen können“, flüstert da leise eine Stimme in meinem Hinterkopf.

Was habe ich behalten?
Den superschönen, qualitativ hochwertigsten und heiß geliebten Rest natürlich! Im Ernst: Klar, ich habe immer noch einige Lippenstifte, Blushes und Lidschatten. Und ich glaube auch, dass da ausmist-technisch immer noch ein bisschen Luft nach oben ist. Aber: Den Großteil der übrig gebliebenen Produkte verwende ich sehr gern und (mehr oder weniger) regelmäßig, wenn nicht sogar mehr.

Lesson learned?
Nicht nur ausmisten (und manchmal leider auch viel wegschmeißen), sondern auch was daraus lernen! Ich sag nur „Rosa Rouge“ und „Spontankäufe kurz vor Ladenschluss“… Und bestimmt nicken jetzt Einige von Euch heimlich und wohl wissend mit dem Kopf. Wetten?

One comment

  1. Tja, wer kennt das nicht. Ich habe zufällig vor einiger Zeit einen passenden Artikel dazu geschrieben: http://www.natuerlich-schoener.com/bewusster-einkaufen-aufbrauchen-weniger-einkaufen/ Da geht es auch ein wenig um die Verführer und wie man das kopflose Einkaufen von Kosmetik vermeiden kann.

    LG Michaela

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