Aufgebraucht N°3 | Mehr und mehr Naturkosmetik?

Yeah, endlich mal wieder ein neuer Blog-Post und und endlich ist sogar mal ein „richtiges“ Make-Up-Produkt, das leer geworden ist. Hier geht´s zu den Produkten und den Mini-Reviews dazu. Und was hat eigentlich Naturkosmetik damit zu tun? Verrate ich euch ganz am Schluss.

 

  1. i+m – Spring Shower Duschgel. Mit seinem frischen, zitrischen Duft war das Duschgel ein super Wachmacher, allerdings finde ich einen Pumpspender in der Dusche total unpraktisch. Ständig ist mir die Buddel aus der seifigen Hand geflutscht, aber da scheiden sich eh die Geister, glaube ich. Manche finden diese Spender super, manche nicht. Ich gehöre zu den letzteren 🙂 Grundsätzlich finde ich die Marke und ihr Konzept fair+organic+vegan absolut unterstützenswert und ich freue mich, dass ihre Produkte so leicht zu bekommen sind. So muss Naturkosmetik 🙂
  2. Max Factor Wimperntusche. Mein erstes Beauty-Produkt, dass ich aufgebraucht habe, yaaay! Ich weiß dank der abgeblätterten Goldschrift leider nicht mehr, welche das war. Bin aber froh, dass sie weg ist, weil die Mascara weder Schwung noch Volumen noch sonstwas zaubert, sondern einfach nur sperrige Spinnenbeine.
  3. Sebamed Creme mit Vitamin E. Ähm ja. Diese Creme war schon in meinem Aufgebraucht-Post N°2 und erst jetzt beim Schreiben fällt mir das auf. Wie schon gesagt: Angenehm und reizfrei formulierte Creme, aber nachgekauft wird sie nicht. Es gibt dafür noch zu viele andere Produkte, die zuerst leer werden müssen.
  4. The Body Shop – Body Butter Cocoa. Der Tiegel hat eine großartige Reisegröße, daher hatte ich die Creme oft dabei, wenn ich unterwegs war. Der angenehme Duft nach Kakao und Schokolade und die Cremigkeit der Body Butter haben für mich immer ganz laut „Entspannung!!!“ gerufen.
  5. Lush – Veganese Conditioner. Fürchterliche Konsistenz, herrliches Ergebnis! Von diesem Conditioner habe ich zuerst ein Pröbchen bekommen und war beim ersten Auftragen erstmal total enttäuscht. Er ist eben nicht so cremig und pastös, wie man das von Conditionern so kennt. Sondern eher eine flüssige Pampe, die ganz schön tropft und sich überhaupt nicht gut verteilen lässt. Total ernüchtert habe ich also den Conditioner wieder abgespült … und hatte danach weiche und total glänzende Haare. WHAT?!! Jap, man muss sich manchmal einfach überraschen lassen und dann eben auch mal einen Kompromiss schließen können. Habt ihr auch so ein Produkt, dass euch nicht nur überrascht, sondern auch noch überzeugt hat?

Noch ein paar Gedanken zum Titel dieses Blog-Posts, da stand nämlich in der ersten Version kein Fragezeichen. Beim Schreiben des Beitrags war ich ganz begeistert, weil so viel Naturkosmetik unter meinen aufgebrauchten Produkten dabei ist. Immerhin zwei Produkte von Lush und dann auch noch Body Shop, ist doch Naturkosmetik, oder? Eher nicht. Als ich nämlich sicherheitshalber beide Marken nur mal kurz gegoogelt habe, ist mir schnell aufgefallen, dass sich beide Firmen als viel grüner darstellen, als sie eigentlich sind. Green Washing olé! Und so habe ich wieder was gelernt: Noch mehr recherchieren, nachhaken und kritisch sein (und bleiben!).

4 comments

  1. 🙂 Ich frag mich ehrlich gesagt immer, wieso so viele Leute denken, LUSH wäre Naturkosmetik!?
    Nur weil es handgemacht ist, heißt ja nicht, dass keine Parabene o.ä. reingeschüttet werden.
    LG!

    1. Vielleicht liegt es an der Marketing-Strategie? Aber ja, du hast vollkommen Recht: „Nur“, weil etwas vegetarisch / vegan und handgemacht ist, heißt es noch lange nicht, dass es natürliche Kosmetik ist.

      Viele Grüße

  2. Oder einfach nachfragen, wenn keine Zeit zum Recherchieren ist 🙂 Es ist wirklich erstaunlich welche Marken ein grünes Image haben und doch keine Naturkosmetik sind. Da wurde dann mehr in Marketing als in Inhaltsstoffe investiert.

    1. Danke für deinen Kommentar, Sarah 🙂 Ja, das mit dem grünen IMAGE der Marken und dem wahren Kern ist (leider) echt so eine Sache :/

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